Das richtige Marketing für Dein asiatisches Restaurant

Wenn du nach einem Weg suchst, dein asiatisches Restaurant zu vermarkten, dann ist dir wohl bewusst geworden, dass du nicht das volle Potenzial deines Restaurants über dein bisheriges Marketing ausschöpfst. Um dies zu ändern, musst du dich mit deinem Restaurant in die Welt des Internets begeben.

Bevor es jedoch ans eigentliche Marketing geht, brauchst du ein paar Grundvoraussetzungen und vorher gilt es einige Sachen zu klären. Wer ist deine Zielgruppe? Was für eine Art Restaurant führst du? Klein und familiär oder ein Franchise? Bevor du dir diese Fragen nicht beantworten kannst, ist jede Art von Marketing zum Scheitern verurteilt. Denn auch wenn du eine gute Strategie hast, heißt es nicht, dass sie auch bei deinen Kunden gut ankommt. Du kannst keinen Orangenbaum in der Wüste pflanzen.

Erstelle eine Website für Dein asiatisches Restaurant:

Im digitalen Zeitalter ist jeder immer überall mit jedem verbunden. Daher ist auch schnell das Smartphone gezückt und Google aufgerufen, um die besten asiatischen Restaurants in der Nähe zu finden. Genau dann ist es essenziell, dass du nicht nur in den Suchergebnissen auftauchst, sondern auch ganz vorne auf sozialen Medien mitspielst. Wie du das erreichst, erkläre ich später.

Gutes Essen im asiatischen Restaurant

Zuerst einmal soll es darum gehen, wie eine gute Webseite für ein asiatisches Restaurant aussieht.

Je nachdem, was für ein asiatisches Restaurant du hast, welches Essen du anbietest und wie deine Zielgruppe aussieht, solltest du deine Webseite daran anpassen. Außerdem solltest du darauf achten, dass deine Farbpalette nicht zu sehr der von bereits etablierten Marken ähnelt. Gelb und rot assoziieren die meisten eher mit McDonald´s, als mit einem einzelnen Restaurant.

Wie bereits gesagt, benutzen viele Menschen ihr Smartphone unterwegs, um nach guten asiatischen Restaurants zu suchen. Daher ist es wichtig, dass deine Internetseite auch mobilfreundlich ist. Wenn deine Karte nicht lädt oder nicht an den Bildschirm eines Smartphones angepasst ist, sinken deine Chancen gegen null, dass diese Person sich noch dazu entschließt dein Restaurant aufzusuchen.

Um aber überhaupt erst in die engere Auswahl zu kommen, musst du bei den Suchergebnissen auch ganz vorne mit dabei sein. Dafür machst du eine SEO (engl. Search Engine Optimization), was soviel bedeutet, dass du deinen Content auf deiner Seite an deine User anpasst. Dies erreichst du, indem du den Inhalt deines Contents an die Schlagwörter der Sucheingaben anpasst. Je mehr Wörter der Suche mit deinem Inhalt übereinstimmen, desto weiter vorne wird deine Webseite angezeigt.

Solche Suchbegriffe können sein; „beste Peking Ente in Hamburg“ oder „Asiatisches Restaurant“. Einfache, simple Begriffe. Die Schlagworte, die für dich wichtig sind, findest du heraus, indem du dich selbst fragst, wie du nach Restaurants suchen würdest. Frage auch deine Freunde oder Familie, führe in deinem Restaurant eine Umfrage durch und trage diese dann weiter zu deinen Social Media Accounts.

Einmal Marketing für ein asiatisches Restaurant a la Instagram”:

Zuerst soll es darum gehen, wie du deine Social-Media-Kanäle aufbaust und führst. Triff als Erstes eine Auswahl an Social Media Plattformen, auf denen du einen Account anlegen willst. Twitter beispielsweise hat hauptsächlich viele amerikanische Nutzer und wird größtenteils für Nachrichten verwendet. Also kannst du Twitter schon mal ausschließen. Instagram wird hingegen viel von Jugendlichen genutzt und ist der Gegenpart zu den Facebook Nutzern, welche oftmals bereits arbeitstätig sind.

Auf den Inhalt kommt es an:

Instagram ist eine universal anwendbare Plattform, auf der du dein eigener PR Chef sein kannst. Hier geht es darum, Trends zu identifizieren und diese gegebenenfalls mitzumachen. Fülle deinen Account mit hochwertigen Beiträgen. Hochauflösende Fotos und gut geschriebene Texte sind das A und O. Aber auch Videos solltest du nicht außer Acht lassen und in Betracht ziehen.

Besonders im Bereich der Gastronomie hast du einiges an Inhalt, den du posten kannst;

  • Zeige, was du anzubieten hast:

Du führst ein Restaurant. Dann ist es nur selbstverständlich, dass du auch dein Essen zeigst. Frage auch deine Kunden, ob du mit ihnen ein Bild hochladen darfst. Das stärkt das Vertrauen und du gibst deinem Restaurant ein Gesicht. Du ziehst außerdem noch einen eigenen Vorteil daraus; dein Essen wird besser aussehen, als je zuvor.

  • Erkläre, wie du es zubereitest:

Mehr denn je, legen Konsumenten Wert darauf zu wissen, was in ihrem Essen steckt. Indem du Transparenz zeigst und einen Blick hinter die Küche und Einblicke in die Zubereitung gewährst, gehst du einen großen Schritt in die richtige Richtung. Du kannst zudem eine Videoreihe starten, in der du erklärst, wie man bestimmte Gerichte nachkochen kann.

  • Zu der Umfrage:

Auf Instagram gibt es eine Story-Funktion, mit der du Leute über bestimmte Themen abstimmen lassen kannst. Eine gute Idee ist es, diese Leute an deiner Umfrage teilhaben zu lassen, gegen einen Gutschein in einem von dir bestimmten Wert. So bekommst du sicher neue Kunden und Informationen für deine SEO.

  • Werbe Influencer an:

Natürlich musst du vorab wissen, ob du mit Influencern deine Zielgruppe erreichen kannst. Wenn das der Fall ist, brauchst du dir nur noch welche auszusuchen. Es gibt genügend Foodblogger, die gerne ihr (dein) Essen zur Schau stellen.

  • Fragen über Fragen…:

Dies ist weniger ein Inhalt, als vielmehr eine Regel: Falls Fragen unter deinen Beiträgen auftauchen, ist es das Beste, was dir passieren kann! Antworte auf so viele Beiträge und Fragen wie möglich. Lade die Personen in dein Restaurant ein oder leite sie an deine Internetseite weiter. Dadurch wissen deine Abonnenten, dass sie es mit einer Person hinter dem undurchsichtigen Account zu tun haben und es ist wahrscheinlicher, dass sie dein Restaurant aufsuchen.

Ein Großteil dieser Strategien beschränkt sich natürlich nicht nur auf Instagram. Alles, was du auf Instagram postest, kannst du auch auf Facebook hochladen. Facebook und Instagram haben beide den Vor- oder Nachteil (je nachdem, wie man es sehen möchte), dass du deinen Content gegen Geld bewerben kannst. Dadurch werden deine Inhalte auch Leuten vorgeschlagen, die deine Seite noch nicht gesehen haben.

Bevor es mit den letzten zwei Punkten weitergeht:

Wenn du all die Strategien liest, kann das erstmal überfordernd sein. Viele neue Aufgaben kommen zu den zusätzlichen Restaurant-Aufgaben hinzu. Die Aufgaben zu verteilen und neu zu verlagern, ist daher eine Überlegung wert.

Kein Erfolg der Welt ist es wert, dass du dich überarbeitest. Genauso wie es eine Arbeitsteilung innerhalb des asiatischen Restaurants gibt, was beispielsweise die Online Bestellungen und das Inventar angeht, kannst du also vielleicht auch das Marketing an einen Experten verteilen.

Virtuelles Essen:

Wie du dir vielleicht denken kannst, geht es hierbei um Online Bestellungen und Apps. Natürlich empfiehlt es sich nicht für jedes Restaurant, auch außer Haus zu liefern (es gibt nur wenige, die sich ein Steak nach Hause bestellen). Wenn du dich für Onlinelieferungen entscheidest, sollte dies schnell und unpersönlich funktionieren. Die Komfortzone ist ein großer Faktor, wenn jemand etwas bestellt. Zwinge deinen Kunden also nicht aus seiner Komfortzone, indem du als einzige Bestelloption einen Anruf bei dir im Restaurant hast.

Sehr leckeres asiatisches Essen

Aber auch wenn Lieferungen nicht in dein Konzept passen, sind Apps unersetzlich.

Wie bereits gesagt, wird oft über das Handy nach Restaurants gesucht. Doch nicht jedes Mal geschieht dies über Google. Oft genug, suchen Kunden auch nach ausführlicheren Bewertungen wie auf TripAdvisor oder Yelp. Es ist wichtig für dich, in diesen Apps vertreten zu sein. Stell dir vor, man findet deine Seite durch deine super SEO ganz vorne auf der Startseite und man hat Interesse an deinem asiatischen Restaurant. Dann wäre es fatal, wenn sich die Person umentscheidet, nur weil sie dich nicht auf Yelp gefunden hat.

Fazit für Marketing für Dein asiatisches Restaurant:

Bevor du dich um das Marketing kümmerst, musst du wissen, wen du anwerben willst und was du als asiatisches Restaurant zu bieten hast. Danach geht es darum, welche Marketingstrategien auch für dein Restaurant Sinn ergeben. Sobald du das weißt, kannst du dich darum kümmern, deine Inhalte zu produzieren um dann neue Kunden in dein Restaurant zu bringen.

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